Die Soundsequenzen machen (wie schon ellenbreit in den Rezensionen zu den DVD-Boxen erwähnt) CAPTAIN FUTURE zu einem Sahnestück sondergleichen. Die CD setzt dem Ganzen jedoch noch den Extraklacks Sahne auf.
Vom Titelsong bis zum Abschluß erlebt der Hörer ein Wechselbad der Gefühle, wie ich es bis dato bei kaum einem Soundtrack erlebt habe: Die Hintergründe für die Flüge samt Startvorbereitungen (Nr. 1, 2,
prägen sich dem Ohr in der gleichen Weise ein wie die unvergessene Kampfballade „Feinde greifen an“ (Nr. 4), die es Jahre später sogar in die deutschen Charts schaffte, und schicken den Fan in die lange zurückliegenden 80er zurück.
Nicht zu vergessen sind natürlich der launige Barsong (Nr. 16) und das trashige Tonmuster, welches die kleime Nervensäge Ken Scott ankündigt (Nr. 5).
Meine persönlichen Favoriten sind jedoch die leiseren Stücke um Joans und Futures Liebessehnsüchte (Nr. 3), die kurze, aber unglaublich eingängige Ballade über „fremde schöne Landschaften“ (Nr. 12) und ganz besonders der „traurige Fall“ (Nr. 14), der auch die Augen eher rauhbeiniger Seelen feucht werden läßt.